Jazz in Concert
Gesellschaftshaus Sonneberg
Gesellschaftshaus Sonneberg
Samstag, 14.11.2026, 20:00 Uhr
Gesellschaftshaus Sonneberg
heavytones + Torsten Goods (DE) + Kim Sanders (USA)
Die heavytones, die in über 2.500 Late Night Shows mit Stefan Raab mitwirkten, ebenso wie in Spezialformaten wie „Unser Star für Oslo“ oder „Gottschalk‘s große 90er Show“, sind seit fast zwei Jahrzehnten die präsenteste und profilierteste Band im deutschen Fernsehen. Dabei prägen sie mit ihrem druckvollen Sound entscheidend den Charakter der jeweiligen TV-Formate. Die überragende Qualität der heavytones machte sie über die Jahre auch immer wieder zur gefragten Begleitband von internationalen Stars wie James Brown, Adele, Joe Cocker, Anastacia, Curtis Stigers, Jan Delay, Michael Bublé, David Garrett, Bootsy Collins, Eminem, Tom Jones oder Katie Melua.
Auch jenseits der Fernsehindustrie genießen die heavytones einen exzellenten Ruf und haben sich mit den vier CD-Veröffentlichungen „heavytones No. 01“ (2006) „Freaks Of Nature“ (2010) sowie „Songs That Didnt Make It To The Show“ (2015) und „A tribute to Earth Wind and Fire“ (2019) einen eigenen Rang in der deutschen Musiklandschaft erspielt. Bestechend sind dabei nicht nur der wiedererkennbare und flexible Bandsound, sondern auch die hohe Klasse der Instrumentalisten, die abseits der heavytones auch mit Künstlern wie Till Brönner, Herbert Grönemeier, den Fantastischen Vier oder Max Mutzke bei ihren Tourkonzerten unterwegs sind. Die heavytones können Soul und Jazz, aber auch Rock und Hip Hop. Für große Solisten der populären Musik sind sie der ideale musikalische Background, haben sich aber an ihren Instrumenten selbst als hervorragende Einzelkönner etabliert.
Besetzung:
Wolfgang Norman Dalheimer – keys, arr, ld
Moritz Müller – dr
Alfonso Garrido – perc
Michael Paucker – b
Daniel Stelter – g
Thorsten Skringer – saxes
Lorenzo Ludemann – tr
Tim Hepburn – tb
Copyrights: Mumpi Kuenster
Videolink heavytones:
https://www.youtube.com/watch?v=yMfKCREn2HI&list=RDyMfKCREn2HI&start_radio=1
Website: https://heavytones.de
Torsten Goods

Der Jazzgitarrist und Sänger Torsten Goods startete noch vor der Abiturprüfung seine Musik-Karriere, indem er das Debütalbum „Manhattan Walls“ mit Unterstützung internationaler Instrumentalisten einspielte. Sein Talent und sein Ehrgeiz waren nicht zu übersehen, was ihm schnell zu Meisterkursen mit den Großen der Zunft verhalf. Während der Schulzeit besuchte er in New York Workshops bei Jim Hall und John Scofield und nahm in Strassburg Unterricht beim Virtuosen der “Gypsy Guitar” Bireli Lagrene. Als 20-Jähriger studierte er an der renommierten New School University in New York und traf dort sein großes Vorbild George Benson (g, voc), das ihn zum Singen inspirierte. In Deutschland war er da schon Mitglied des Bundesjugendorchesters und der Leitung des berühmten Peter Herbholzheimer.
2006 wurde Goods exklusiver ACT-Künstler, sein ACT-Debüt „Irish Heart“ markiert den entscheidenden Durchbruch: nicht nur bei einer breiteren Öffentlichkeit, sondern vor allem als Sänger rückte er ins Bewusstsein. Denn Goods verfügt nicht nur über ein virtuoses Gitarrenspiel, sondern auch über eine ungemein sensible und ausdrucksstarke Stimme, die im Blues ebenso zuhause ist wie in Swing und Pop. In den letzten 20 Jahren sind von Torsten Goods regelmäßig weitere von der Fachpresse hochgelobte Alben beim Spitzenlabel ACT erschienen, zuletzt 2025 „Soul Deep“. Dabei arbeitete er mit dem Who-Is-Who der aktuellen Jazzlandschaft zusammen: Nils Landgren, Till Brönner, Wolfgang Haffner, Magnus Lindgren, Ida Sand und Victoria Tolstoy. Kein Wunder, dass der Gitarrist und Sänger auf keinem der großen Jazzfestivals fehlen darf, ob auf der JazzBaltica, in Leverkusen oder Burghausen.
Torsten Goods - g, voc
Copyrights: Torsten Goods (Homepage)
Videolink:
https://www.youtube.com/watch?v=HeC0gfAVX58&list=RDHeC0gfAVX58&index=1
Website: https://torstengoods.de/
Kim Sanders

Schon in ihrer Kindheit wollte die 1968 in East Chicago geborene Kim Sanders Jazzsängerin werden. Zunächst kam sie aber erstmal aus familiären Gründen mit ihrer Mutter nach Deutschland und startete ihre Karriere als Sängerin verschiedener Euro-Popgruppen. So wurde sie 1996 für zwei Jahre die Frontfrau von „Culture Beat“, von 2001-2010 war sie dann Gaststimme der Band „Schiller“. Auch beim „Captain Hollywood Project“ wirkte sie mit. Doch ihre Stimme prädestinierte die junge Kim für wesentlich anspruchsvollere Aufgaben: Ihre Stimmlage changierte zwischen Sopran und Alt und ihr Timbre war warm und kraftvoll zugleich. Es war der Trompeter Till Brönner, der sie als Sängerin in seine Band holte. U.a. mit dem Jazz-Drummer Wolfgang Haffner nahm sie 2009 das Album „A Closer Look“ auf, das den Preis der Deutschen Schallplattenkritik bekam und Sanders kreatives Potenzial offenlegte.
2013 begann Kim, eigene Jazzsongs zu schreiben und aufzunehmen. Zu der Zeit wurde sie auch zum Vorsingen für Musicalrollen eingeladen. In „TINA – Das Tina Turner Musical“ spielte sie ab 2021 zwei Jahre lang die Rolle der Zelma Bullock – der Mutter des berühmten Soulstars. Zudem war sie Texterin für Songs der Revue „Vivid“ im Berliner Friedrichstadt-Palast. Bis heute ist Kim Gastsängerin in der Band Till Brönners. Mittlerweile engagieren sie auch der Gitarrist Torsten Goods oder der Sänger Marc Marshall immer dann, wenn sie eine ausdrucksstark-emotionale Stimme brauchen. Gelegentlich hört man sie als Sängerin der WDR- und SWR-Big Band. Im Oktober 2024 erschien die Single „Let Me Love You“ als Vorgeschmack auf Sanders’ kommendes Jazzalbum, das 2026 veröffentlicht werden soll.
Kim Sanders – voc
Copyrights: Agentur weykup
Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=Ye9LhWzW4gQ&t=50s
Website: https://kimsanders.com
Alle Texte: Fred Ulbricht